Jeder ist bei uns willkommen – Anfänger wie Profi! Schreibt uns an oder schaut einfach bei den Trainings vorbei.

Bericht über Schachfreunde München e.V. II und III: Unentschieden und Niederlage

(mh) Die Gegner der 2., der TSV Wertingen, war vom Papier her an den ersten beiden Bretter sehr stark und die anderen zwei Bretter weniger stark besetzt. Fabian am vierten Brett konnte sich im Mittelspiel einen Vorteil verschaffen und profitierte dann von einem Fehlzug des Gegners. Dagegen war Elias an dem Tag nicht so gut drauf. Er ließ sich von seinem ohne Fehler spielenden (ungewerteten) Gegner zu Fehlern verleiten und gab dann entnervt auf.

Jürgen konnte sich durch einen vergifteten Bauern in Vorteil spielen und schnürte den Spieler stark ein. Nach dem Einstellen eines Läufers stand es 2:1 für uns. Dimitri musste sich dann leider im Endspiel aufgrund eines entfernten Freibauerns auch geschlagen geben, so dass wir leider nur 2:2 gespielt hatten. Auf ein Remis vorher wäre der Gegner vermutlich nicht eingegangen, weil es zu dem Zeitpunkt 2:1 für uns stand.
Mit drei Mannschaftspunkten stehen wir auf alle Fälle sehr gut da.

Die 3. Mannschaft hatte mit dem Hamburger HSK VIII (!), einer Jugendmannschaft, mit einem sehr starken Gegner zu tun, der auch erst das erste Spiel hatte. Richard hatte ausgemacht, dass wir auch Jugendliche einsetzen. Ich denke zusammenfassend haben alle sehr gut gespielt und das Ergebnis (0,5:3,5) spiegelt nicht die Leistung wieder. Alexander spielte sehr schnell und baute leider ein paar Fehler zu viel ein. Benedikt brachte einen Freibauern fast durch, war dann aber zu voreilig und vergaß ihn abzusichern, so dass er danach gegen drei verbundene Bauern stand und aufgeben musste.Ich selbst stand auch besser und traute mich aufgrund von Zeitmangel nicht einen Zug komplizierten Zug zu machen, der die Partie evtl. zu meinen Gunsten entschieden hätte. Da ich (und meine Gegnerin) danach dann nur noch mit Increment gespielt haben, entwickelte sich ein wildes Endspiel, wo ich die Dame einstellte.

Die vierte Partie von Sinem wurde legendär. Mit schwankenden Mehrbauern (1-3 Stück) ging es für Sinem vom Mittel- ins Endspiel, was aber erst die Hälfte der Partie war. Nachdem sich die Bauern wieder ausgeglichen hatten, stellte die Gegnerin einen Läufer ein. Sie kämpfte danach aber leidenschaftlich und holte sich den Figurenverlust plus den letzten Bauer von Sinem. Danach musste sie noch kämpfen und das Remis halten, was dann nach 101 Zügen (!) vereinbart wurde. Also wie gesagt, gut gespielt aber leider nicht viel gewonnen. Zum dritten Spieltag greifen wir mit stärkerer Aufstellung wieder an.

← Zurück zu Aktuelles