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In der MMM mit vier Mannschaften

Wir spielten am Mittwoch bei meinem ersten Schachverein, dem Roten Turm. In letzter Minute erfuhr ich, dass Alexander es nicht mehr rechtzeig schafft und setzte mich selber ans 8. Brett. Zwei Jahre fehlende Praxis machten sich bemerkbar. Am Schluss stand lediglich ein Remis. Nur Volker erwischte es schlimmer, er hat ja auch in der Corona-Zeit pausiert. Er gab auf. Die anderen waren klare Favoriten und die Papierform erfüllte sich an den Brettern. Wir gewannen 6.5.zu 1.5 und haben die Tabellenführung übernommen.

Die anderen drei Mannschaften waren am Freitag Gastgeber im ASZ Laim. Es fehlten aus der dritten und vierten Mannschaft jeweils zwei, aber auch unsere Gegner waren nicht mit ganzer Mannschaft angetreten, sodass von den gegnerischen Mannschaften niemand nach Hause geschickt werden musste. Aber einen von uns erwischte es in der zweiten Mannschaft. Wynnies Gegner von Garching7 erschien nicht. Somit gingen wir hier schon in Führung. Robert war als nächster dran, nach einer Qualität weniger konnte er die Partie noch drehen. Nach seinem Punkt führten wir schon 2-0. Niklas am 6. Brett geriet in der Eröffnung schon unter Druck und konnte sich davon nicht erholen. Nach dem 2-1 zogen bei uns Alexander und Marcus nach. Anton musste aufgeben. Mit dem Ergebnis 4-2 konnten wir zufrieden sein. Die Mannschaft hat sich somit zum Aufstiegskandidaten gemausert.

In der dritten Mannschaft war Lukas am ersten, Tugrul am zweiten, Dominik am vierten und Tugce am fünften Brett aufgestellt. Vor allem am Brett 1 gegen Moritz Heimbächer und am Brett 2 gegen den Bayerischen Vizemeister in der U16 Clemens Lerchl war es interessant. Lukas war anfangs im Zeitrückstand, nach einer Stunde war es aber sowohl am Brett als auch auf der Uhr ausgeglichen. Tugrul griff mutig an und konnte einen Bauern erobern. Er hatte das Läuferpaar öffnete aber die Stellung so sehr, dass er ausgekontert wurde. Er hatte dem Gegner alles abverlangt und wir konnten mit seiner Leistung zufrieden sein. Seine Zwillingsschwester stand schon in der Eröffnung mächtig unter Druck, wir hätten aber dabei nicht mehr daran gedacht, dass ihr Brett zu den letzten gehören sollte. Zwischenzeitlich musste Lukas aufgeben. Dominik erarbeitete sich Schritt für Schritt einen positionellen und materiellen Vorteil. Tugce schaffte es derweil unter Druck immer weiter zu spielen und verlangte dem Gegner auch mit eigenen Drohungen alles ab. Im Endspiel mit Dame, Turm und Springer aber mit sechs Mehrbauern auf weißer Seite, dachte ich an eine Pattmöglichkeit, da Springer und Turm mit Schach sich hätten als Opfer anbieten können. Sie verfolgte aber einen anderen Plan, der zur Niederlage führte. Alles in Allem konnten wir mit ihren mentalen Fähikgeiten zufrieden sein. Damit ist sie für die Deutsche Meisterschaft gut gerüstet. Der Wettkampf ging somit 3-1 für Vaterstetten aus.

Die vierte Mannscahft hatte Bayern 10 zu Gast. Am ersten Brett spielte Gerd, am dritten Maxim, am fünften Ghazi und am sechsten Jianqi. Jianqi und Ghazi gewannen, Maxim und Gern verloren, sodass die Mannschaft mit dem 2-2 den ersten Mannschaftspunkt einfuhr.

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