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Die Übertragung begann mit IM Soham und FM Marc um 10 Uhr auf twitch auf unserem Kanal …

Es machten am Jahresende das Erste Mal gleich drei Mannschaften bei der DVM mit. Der Start in die Turniere gelang dabei allen sehr gut! Unsere U12er spielten nach zwei Siegen bereits in der dritten Runde ein vorgezogenes Endspiel mit TV Tegernsee. Die U10 und U12w hatten zu dem Zeitpunkt bereits drei Runden hinter sich und die Mädchen vier und die Jungs drei Mannschaftspunkte auf dem Konto. Die Mädchenmannschaft überraschte genauo wie die U10 in der ersten Runde gegen deutlich stärkere Mannschaften. Die Mädchen starteten mit 2.5 zu 1.5 gegen die Schachgemeinschaft Leipzigund die Jungs gegen Brackel. Während des Zoom-Interviews im Stream mit Anian, der die Kinder in Berlin begleitete, wurde die Partie Atreyus gegen seinen Gegner gezeigt. Dabei kam in der Preußischen Partie die Variante 5. exd5 Sd4 aufs Brett. Die Vorbereitung hatte sich wie immer gelohnt und Atreyu schaffte die Überraschung! Die Mädchen unterlagen knapp den späteren Meisterinnen von der Schachakademie Paderborn. In der dritten Runde folgte dann ein klarer Sieg mit 4-0 gegen Blankenese. Parallel dazu unterlag die U10, die in der zweiten Runde gegen Mühlheim remisierte, gegen die haushohen Favoriten aus Hamburg konnten wir nichts ausrichten.

Für die U12 gab es in der dritten Runde dann doch die erste knappe Niederlage. Die Mannschaft unterlag gegen TV Tegernsee mit 2.5 zu 1.5, Lukas ging es wahrscheinlich hier schon schlecht, denn in der nächsten Runde gegen den späteren Meister SV Empor Berlin musste er die Partie krankheitsbedingt aufgeben. Er hatte starke Kopfschmerzen und schlief auf einem Sofa außerhalb des Turnierareals, das normalerweise nicht verlassen werden durfte, ein. Das bedeutete, nachdem Vedarth auch verloren hatte, dass die ersten beiden Bretter gewinnen mussten. Das taten die beiden im Gegensatz zum Wettkampf gegen Tegernsee, als Tugrul gegen Tingrui Shen es nicht zum Sieg schaffte, auch. So kam es, dass wir die einzige Mannschaft waren, die überhapt einen Mannschaftspunkt den Berlinern abnahm. Das ahnte zu der Zeit aber noch niemand. Ich musste wegen des Ausfalls von Lukas aktiv werden und holte Jonas in die Mannschaft, er zeigte bereits gute Leistungen gegen starke Gegner in der MMM und bei unseren Schnellschachturnieren. Der Gegner hieß am nächsten Morgen Bad Homburg. Lukas war zwar noch krank, wollte aber die Mannschaft nicht hängen lassen und kam auch dazu, sodass Vedarth von der Seitenlinie zuschaute. Wie immer gab es eine intensive Vorbereitung auf die Gegner vom IM Soham. Dies fand in unserem “Hauptqaurtier”, aus dem auch zeitweise gestreamt wurde, statt. Tugrul und David spielten das erste Mal beide Remis, sodass es wieder 2-2 am Ende stand. In der vorletzten Runde waren die anderen Gäste aus Berlin, nämlich Oberschöneweide dran. Unsere Bilanz war mit Oberschwöneweide 1-1, schon das dritte Mal trafen wir während einer DVMs aufeinander. Es lief alles viel glatter als gedacht, wir rechneten mit mehr Widerstand,da die Berliner den Hamburgern in der Runde davor alles abverlangten und unglücklich verloren. Vor Allem unser Jonas spielte am 4. Brett eine sehenswerte Partie und spielte sich damit in die Herzen der Kommentatoren und Zuschauer. Nur einmal entging ihm ein Matt in 2, ansonsten fand er durchweg gute bis sehr gute Züge. Auch Tugrul und Lukas gewannen ihre Partien. David erreichte Remis.

Vor der letzten Runde gegen Hamburg hatten wir alles in unserer Hand. Bei einem Sieg wäre der dritte Platz in greifbarer Nähe und außerdem hätten für unsere bis dahin unbesiegten Bretter 1 und 2 Pokale gewunken. Die Gegner aus Hamburg taten es aber unserer Mannschaft äußerst schwer. Als ich ankam, gab es eine große Ansammlung um das 4. Brett. Marcus und die Schiedsrichter erklärten aufgeregt, dass die Stellung von vor einigen Zügen aufgebaut werden müsse. Vedarths König war nämlich vom Brett gefallen, er kam danach nicht wieder auf sein Ursprungsfeld. Kurz danach nahm Vedarth nach Rücksprache mit dem Mannschaftsführer David das Remis-Angebot an. Es wurde mir aber berichtet, dass sogar ein Sieg möglich gewesen wäre. Lukas stand dagegen auf Verlust, die Stellungen von David und Tugrul ließen auf einen Mannschaftssieg hoffen. Schlussendlich zeigte sich aber, dass es um die Nervenstärke der Hamburger besser bestellt ist. David schaffte es ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr die besten Züge zu finden bis er schließlich patzte und auch Tugrul gab die vielversprechende Initiative aus der Hand. Er spielte am längsten und verlor in einem sehenswerten Turmendspiel. Die Dominanz der schwarzen Türme und des Königs entschied die Partie. Die Enttäuschung nach der klaren Niederlage war selbstverständlich groß, wir hatten uns mehr ausgerechnet. Als Positivum bleibt festzuhalten, dass die Stimmung sowohl in der Mannschaft als auch im Turnier gut war. Jonas spielte sich mit seiner zweiten Partie in die Mannschaft und Vedarth entwickelte sich während des Turnierverlaufs immer weiter. Das Streaming hat großen Spaß gemacht, die Partiebesprechungen mit den Kindern vor Allem. IM Soham verrichtete Schwerstarbeit, nach stundenlangem Kommentieren, bereitete er die Kinder intensiv auf die nächsten Gegner vor. Es gab somit für Niemanden böse Überraschungen.

Die Mannschaften in Berlin gewannen ihre ersten und letzten Wettkämpfe, ab der dritten bis zur sechten Runde kann von einem durchmischten Turnierverlauf gesprochen werden. DWZ-Zugewinne wird es für einige geben. Leo und Fabian schaffen den Sprung über 1000 und Kai ist bei 900 und Melissa hat ihre erste Auswertung bei knapp 800. Die Berliner Reisegruppe angeführt von Anian hatte viel Spaß, für die Kinder wird es ein unvergessliches Erlebnis bleiben!

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