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Mit bisschen Glück eines Neulings und viel mehr Können in die Oberliga (erstmal mit einer jungen Schnellschachmannschaft dabei!)

Gestern war es wieder soweit. Die bayerischen Schnellschachmannschaften der Landesliga Süd trafen sich am Samstag in der Hainhalle in Ismaning. Wir traten mit einer Mannschaft an, deren Altersdurchschnitt bei 15.5 Jahren und DWZ-Schnitt bei ca. 1850 lag! Ich konnte nicht von Anfang an dabei sein. Wir rechneten uns auf jeden Fall einige Chancen aus. Ich kam später in der vierten Runde dazu und es lief gerade der Wettkampf gegen den Stadtrivalen SK Tarrasch, der ein deutliches DWZ-Übergewicht insgesamt hatte, da das 3. und 4. Brett viel besser besetzt waren. Leon war hier am schnellsten fertig und musste einlenken. An eins remisierte Niklas in einer spannenden und nervenaufreibenden Partie gegen Arthur, er musste mit einem Läufer geschickt gegen Freibauern verteidigen. Tugrul siegte am zweiten Brett gegen Markus Lipinsky. Die größte Überraschung schaffte aber Ardian gegen die Münchner Schachlegende Manfred Tauber, der knapp 500 Punkte mehr auf dem DWZ-Konto hatte. Das war ein knapper Schlüsselsieg, durch den wir uns Richtung vordere Tabellenhälfte bewegten.

Als nächster Gegner war Bayerwald dran. Armin setzte gegen Niklas aus und es entwickelte sich ein Wettkampf auf Augenhöhe, da Leon am letzten Brett und Ardian am dritten Brett verloren und Niklas und Tugrul den Punkt holten. Das war schon das dritte Unentschieden, gegen Augsburg2 und Kriegshaber2 hatten wir auch schon remisiert. Die letzte Runde würde sowas wie das kleine Finale werden. Entweder Gröbenzell2 oder MSA Zugzwang würden dran sein. Es folgte doch der Stadtrivale, der auch an drei und vier eindeutig besser aufgestellt schien. Zuerst meldete sich Leon mit einem zuversichtlichen Blick, er siegte überraschend klar. So ist er, mal verliert er gegen 1500 und holt danach gegen knapp 2000 den Punkt. Beim Ardian war es das Gleiche, wenn es darauf ankommt, ist er da und holt die wichtigen Punkte. Beide hatten zum Schluss jeweils drei Punkte auf dem Konto. Etwas besser machten es Niklas und Tugrul an den vorderen Brettern.,4 bzw. 4.5 Punkte holten sie. In der letzten Runde hatten beide remisiert, vor Allem Tugrul muss man hier hervorheben, im Turmendspiel mit vier Bauern ließ er seine Uhr bis auf 10 Sekunden runterlaufen um später zu beweisen, dass er mit dem Inkrement das Unentschieden halten konnte. Niklas hatte zwar einen kleinen Vortel im Endspiel, den Edwin aber neutralisieren konnte. Wir konnten mit dem Ergebnis voll zufrieden sein und feierten den 3. Platz und die Qualifikation in die Oberliga in einem nahe gelegenen amerikanischen Fast-Food-Restaurant.

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