Bericht über Schachfreunde München e.V. I, V und VII: Zwei Unentschieden und eine Niederlage
(rh) Heute stand das Derby mit Dachau an. Die Gäste waren nominell mit zwei Zweitausendern an den vorderen zwei Brettern stärker besetzt. Wir erzielten mit dem 2-2 einen Achtungserfolg, wie schon gegen Weißensee ist uns der Sieg dabei durch die Lappen gegangen. Der Wettkampf wurde von Stephan und Felix kommentiert und auf unserem Twich-Kanal gestreamt. Auch die Partien der zwei anderen Mannschaften wurden streckenweise mitverfolgt.
Dabei verlor die siebte Mannschaft überraschend, Elias ließ sich mit einer Mehrfigur mattsetzen und Johann konnte leider seinen Turmvorsprung nicht zum Sieg verwerten.
Die fünfte Mannschaft machte es etwas besser. Hier ist der ausführliche Bericht von Diana:
Runde 2 - Akademie Paderborn II - Schachfreunde München e.V. V - 2:2
Benedikt Heller spielte gegen Caro-Kann.
Diana Bückert spielte die Französische Verteidigung.
Veronika Flierl spielte gegen d4 - (Damenbauer Spiel).
Maxim Sawtschenko spielte gegen die Französische Verteidigung.
Nach einem Eröffnungsfehler seines Gegners ging Benedikt in Führung. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte ein weiterer Bauer von Benedikt erobert werden, der ihn mit zwei Punkten in Führung brachte. Kurz darauf eroberte Benedikt auch den Springer. Nach 56 Zügen war das Spiel beendet - Benedikt gewann.
In der Eröffnung gab es keine nennenswerten Ungenauigkeiten. Diana konnte ins Mittelspiel überleiten. Nach einem taktischen Fehler ihres Gegners (Läufer gewonnen) übernahm Diana die Führung. Während des gesamten Spiels verpasste Diana dabei einige Chancen die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber nach 34 Zügen war das Spiel (Aufgabe des Gegners) beendet - Diana gewann.
Nach einem kleinen taktischen Fehler zu Beginn des Spiels verschaffte sich Veronikas Gegner einen Vorteil, der aber nach dem Damentausch wieder ausgeglichen werden konnte. Veronika spielte gut über das Mittelspiel hindurch – beide blieben auf Augenhöhe. Leider gab es einen unglücklichen Bauernverlust im Endspiel, der Veronika die Partie kostete. Das Spiel dauerte 67 Züge - Veronika verlor.
Maxim begann gut gegen die Französische Verteidigung, fiel jedoch leider auf eine knifflige Falle, die ihm sein Gegner stellte, hinein. Dadurch nahm das Spiel unglücklicherweise ein frühes Ende. Das Spiel dauerte 23 Züge, Maxim verlor.
Alles in allem sind wir mit dem Punkt zufrieden und können von der Tabellenspitze aus auf die nächste Runde warten.